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HSG-Damen holen Pflichtsieg in Amberg und steigen dennoch ab

 

Sie haben bis zur letzten Sekunde gekämpft, sich mit einem 20:19 (8:10) Sieg bei der Amberg die beiden notwendigen Punkte geholt und müssen am Ende nun doch den Weg in die Bezirksliga antreten, da der Konkurrent, der FC Neunburg v. Wald mit einem unerwarteten 16:16 den einen Punkt geholt hat, der zunächst für den Klassenverbleib reichen sollte. Sowohl die HSG als auch der FC Neunburg v. Wald haben jeweils 16:28 Punkte, beide Teams haben im direkten Vergleich jeweils ihre Heimspiel gewonnen. In der Endabrechnung waren die Damen des FC dann aber um zwei Treffer besser.

Doch nun zurück zur Partie der HSG beider HG Amberg, bei der die Gäste aus der Großgemeinde den deutlich besseren Start erwischte und mit 3:0 in Führung ging. Dank einer hervorragenden Abwehrleistung konnten die HSG-Damen zumindest bis zur 23. Minute den Vorsprung halten, ehe die Gastgeberinnen zum ersten Male ausgleichen konnten (6:6). In diesen ersten Minuten haben es die Gäste versäumt, den Vorsprung deutlicher auszubauen. Insbesondere im Angriff, so Co-Trainer Peter Bartsch, war eindeutig die Nervosität der ob der Bedeutung des Spiel zu erkennen. Wir haben in dieser Phase zu viele Chancen vergeben und haben dadurch die Ambergerinnen, so Bartsch weiter, zurück ins Spiel gebracht.

In der 28. Minute dann erstmals die Führung für die Gastgeberinnen (8:7), die Seiten wurden mit einer 10:8 Führung für die HG gewechselt.

Chaotisch der Start der HSG`lerinnen in die zweiten 30 Minuten, als sie scheinbar die ersten sieben Minuten überhaupt nicht auf dem Platz standen. Die Folge, eine 13:8 Führung für die Gastgeberinnen. Angeführt von Corinna Ziegler, die sich bereit erklärt hatte, in der Not auszuhelfen, kamen die HSG-Damen aber wieder zurück ins Spiel und gingen erstmals in der 50 Minute mit 16:15 in Führung. Diese Führung gaben sie schließlich bis zum Schluss nicht mehr ab, obwohl es die letzten Sekunden noch einmal richtig spannend und hektisch werden sollte. 36 Sekunden vor Spielende erzielte die HSG das 20:18, 17 Sekunden später gelang den Gastgeberinnen der Anschlusstreffer zum 20:19.

Nach dem Schlusspfiff dann plötzlich die unerwartete Nachricht aus Neunburg vom 16:16 Unentschieden. Der Abstieg war besiegelt, entsprechend flossen die Tränen bei den HSG-Damen.

Dass es am Ende, trotz dreier Punkte aus den letzten beiden Spielen gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte, schließlich doch nicht gereicht hat, ist zwar bitter, den Abstieg haben wir uns aber selbst zuzuschreiben, so Co-Trainer Peter Bartsch. Wir haben ganz sogenannte einfache Punkte wie beispielsweise gegen Mintraching II, in Neunburg v. Wald u.a. abgegeben, die uns letztendlich in die jetzige Situation gebracht haben.

Vieleicht hat der Abstieg am Ende auch was Positives, nämlich ein Neuaufbau mit entsprechenden Nachwuchsspielerinnen in der Bezirksliga.

Bitter ist der Abstieg auch noch für den Trainerkollegen, Alexander Wilks, der im letzten Jahr bei der HSG mit absteigen musste.

Dass Alex die HSG verlässt, hat aber nichts damit zu tun, dass wir abgestiegen sind. Er hat schon zum Saisonbeginn gesagt, dass er aus persönlichen, privaten Gründen am Ende der Saison eine Handballpause einlegen möchte, so Bartsch, der in der kommenden Saison die Damen alleine trainieren wird, abschließend.

Die HSG wünscht Alex für die Zukunft alles Gute und bedankt sich für sein hervorragendes Engagement in der zurückliegenden Jahren recht herzlich.

 

Quelle: Dieter Meyer



HSG-Damen bestreiten ihr "Endspiel" bei der HG Amberg

 

Sie haben zunächst nur noch eine theoretische Chance, sich in der Bezirksoberliga zu halten, diese sollten sie aber auf jeden Fall im letzten Spiel der Saison, am kommenden Samstag um 16:00 Uhr, bei der HG Amberg, wahrnehmen. Theoretische Chance bedeutet in diesem Fall für die HSG-Damen auf jeden Fall zwei Punkte in des Gegners Halle. Gleichzeitig müssen sie dann noch hoffen, dass der Ligakonkurrent, der FC Neunburg v. Wald, der derzeit mit einem Punkt Vorsprung vor der HSG auf Platz 9, steht, seine Heimpartie gegen den Tabellenfünften, die SG Regensburg, verliert. Und dann müssen sie noch hoffen, dass der ERSV Regensburg II, der aktuell zwei Punkte vor den Abstiegsrängen in der Landesliga platziert ist, die Klasse hält.

Mit vielen Wenn und Aber gehen also die Damen der HSG in diese Begegnung. Dass sie den Klassenerhalt nicht mehr selbst in der Hand haben, liegt, wie schon berichtet, zum Teil auch daran, dass sie sogen. sichere Punkte während der Saison haben liegen gelassen. U.a. auch die Partie beim FC Neunburg, weshalb dieser auch im direkten Vergleich die besseren Karte besitzt. Dem FC würde demnach zumindest ein Unentschieden reichen um vor der HSG die Saison zu beenden, unabhängig vom Ausgang der Partie der HSG in Amberg.

Sollten die HSG`lerinnen an die Leistung vom vergangenen Wochenende beim Lokalderby gegen die SG Rohr/Pavelsbach, bei dem sie nicht nur ein Unentschieden erkämpft sondern auch nah am erhofften Zweier gewesen waren, anknüpfen können, könnte ihnen auch in Amberg ein doppelter Punktgewinn gelingen. Insbesondere die Abwehr war am Ende mit ein Garant für den Punkt gegen die SG.

Apropos Abwehr, auch im Hinspiel in Pyrbaum, das die HSG mit 18:17 für sich entscheiden konnte, zeigte sich die Abwehr von ihrer besseren Seite und trug somit wesentlich zum Heimsieg mit bei.

Es bleibt auf jeden Fall für die HSG, wobei am Samstag gegen 17:30 Uhr, schon Alles entschieden sein kann, sich die endgültige Entscheidung aber noch einige Wochen hinziehen kann.

 

Quelle: Dieter Meyer



HSG-Damen verdienen sich im Lokalderby zumindest einen Punkt

 

Es war angerichtet in der Turnhalle in Pyrbaum; die "Hütte" war bis auf wenige noch freie Plätze voll, die Stimmung war famos, die Zuschauer fieberten dem Anpfiff entgegen.

Zur Freude aller und zum Leidwesen derer, die nicht in der Halle waren, erfüllten die Akteure auf dem Platz größtenteils die Erwartungen, in dem sie sich einen bis zur letzten Sekunde der Begegnung spannenden Kampf um jeden Zentimeter Boden lieferten. Trotzdem war das Spiel ausgesprochen fair und das obwohl sich beide Teams nichts schenkten. Für die heimischen Fans war es zudem ein glanzvoller letzter Spieltag in eigener Halle.

Am Ende stand ein im Großen und Ganzen gerechtes 19:19 (8:9) Unentschieden, wobei insbesondere wohl die Heimsieben den so dringend benötigten zweiten Punkt nicht nur nachtrauerte sondern sie sich diesen dann vielleicht doch noch verdient hätten.

Von Beginn an standen sich zwei gleichwertige Teams gegenüber, die von Beginn an versuchten, sich entsprechend zu positionieren. Die Gäste gingen zwar mit 1:0 und 2:1 jeweils in Führung, mussten dann aber in Folge immer einem Ein- bzw. Zwei-Tore-Vorsprung der Gastgeberinnen, bis zum 8:7 in der 23. Minute hinterher laufen.

Die ersten Nachlässigkeiten in der HSG-Abwehr nutzten schließlich die Gäste zu zwei Treffern in Folge; mit einer 9:8 Führung für die SG wurden die Seiten gewechselt.

Dies war sicherlich mit ein Verdienst der an diesem Tag wohl überragenden Spielerin der HSG, von Mariella Ehlers - mit 9 Treffern erfolgreichste HSG-Angreiferin - und der gesamten HSG-Abwehr, die die Top-Angreiferin der Gäste, Anna Seidl, kaum zum Zug kommen ließen und somit so viele Angriffsbemühungen der Gäste schon im Keim erstickten. So gelangen Seidl in Halbzeit eins lediglich zwei Treffer aus dem Spiel heraus, zwei weitere erzielte sich per 7-Meter bzw. eines Freiwurfs.

Auf der anderen Seite machte aber auch die Gästeabwehr eine hervorragende Arbeit, was sich in der geringen Torausbeute der beiden Angriffsreihen bemerkbar machte.

Nach dem Wiederanpfiff bahnte sich ab der 35. Minute dann plötzlich eine erneute Niederlage gegen die SG an, als diese eine 11:10 Führung auf 13:10 und im Anschluss daran scheinbar mühelos auf 16:11 davonziehen konnten. Begünstigt wurde diese Führung durch den einen oder anderen Abspiel- und Fangfehler der Heimsieben, Unkonzentriert-heiten im Angriff und den in der Halbzeit vorgenommen Torwartwechsel der HSG, wobei bei den wohl gleichstarken Keepererinnen der HSG an diesem Tag Sabrina Mack, die in Halbzeit Eins im Tor stand, den wohl besseren Tag erwischt hatte.

Nach dem Team-Time-Out der Gastgeberinnen, nach dem 11:16 in Minute 43 und den damit vollzogenen Torwartwechsel -nunmehr stand wieder Mack im Tor- ging ein Ruck durch die Gastgeberinnen und sie starteten eine Aufholjagd wie im Hinspiel, nur dieses Mal mit zumindest einem Teilerfolg am Ende.

Auch wenn die SG noch zwei Treffer zur zwischenzeitlichen 18:13 Führung (51. Minute) erzielen konnte, erkämpften sich die Gastgeberinnen binnen vier Minuten mit vier Treffern in Folge den 17:18 Anschlusstreffer und ließen sich auch nicht durch die 19:17 Führung der Gäste in der 56. Minute aus der Ruhe bringen. Zwei Minuten vor Spielende hatten die Gastgeberinnen ausgeglichen, erkämpften sich sofort wieder den Ball und drängten unermüdlich auf den Führungstreffer. Diesen konnten die Gäste aber durch konsequentes Abwehrverhalten und stören der Angriffsbemühungen der HSG durch viele kleine Fouls erfolgreich verhindern.

So trennten sich die beiden Nachbarn mit einem 19:19, wobei, wie schon gesagt, die Gastgeberinnen, ob ihrer Energieleistung in den letzten neun Minuten der Partie, sich dann vielleicht doch den zweiten Punkt verdient gehabt hätten.

In wie weit dieser Punkt am Ende reicht bzw. was er wert ist, entscheidet sich erst nach der Partie des FC Neunburg am Sonntag Nachmittag bzw. nach dem letzten Spiel der Saison am kommenden Wochenende.

 

Quelle: Dieter Meyer



HSG-Damen stehen beim Lokalderby gegen die SG Rohr/Pavelsbach unter Druck

 

Während die Einen, in diesem Fall die Gäste von der SG Rohr/Pavelsbach losgelöst von irgendwelchen Zwängen oder Ängsten aufspielen können, stehend die Damen I der HSG Pyrbaum-Seligenporten beim Lokalderby am Samstag um 18:00 Uhr, in der Turnhalle in Pyrbaum unter dem Zwang, unbedingt gewinnen zu müssen, um sich zumindest noch eine geringe Chance auf den Klassenerhalt offen zu halten.

Noch vor etwa einem Jahr sah die Handballwelt vor dem Lokalderby noch etwas anders aus; beide Teams benötigten einen Sieg um nicht unbedingt zu den fünf Mannschaften zu zählen, die in der letztjährigen Saison aus der Bezirksoberliga absteigen mussten.

Die HSG gewann das Derby in Postbauer-Heng und entledigte sich damit aller Abstiegs-sorgen, die SG musste bis zum letzten Spieltag zittern, schaffte am Ende aber dennoch den Klassenverbleib.

In dieser Saison haben die Gäste schon seit einigen Spieltagen, insbesondere Dank einer überragenden Anna Seidel in ihren Reihen, nichts mehr mit dem Abstieg zu tun, während die Gastgeberinnen eigentlich schon die gesamte Spielzeit über auf einem der Abstiegsplätze fest hängen. Sicherlich ist der Hauptgrund dafür, dass nach Ende der letztjährigen Saison einige Leistungsträger aus beruflichen Gründen der HSG den Rücken kehren mussten und andere den Handballsport an den berühmten Nagel gehängt haben. Andererseits haben sie aber unnötig Punkte liegen gelassen, man denke hierbei an die Niederlage in Neunburg v. Wald, bei der SG Mintraching-Neutraubling II oder beispielsweise im Hinspiel, bei der SG Rohr/Pavelsbach, als man beim Stande von 11:16 mit sieben Toren in Folge eine 18:16 Führung erzielt hatte und wenige Minuten vor Spielende noch mit zwei Treffern in Führung lag (19:17), ehe Anna Seidel mit vier Treffern in Folge das Blatt zu Gunsten der SG (21:19) drehen konnte.

Auch in der kommenden Partie wird wohl die Entscheidung über Sieg oder Niederlage für die HSG wohl davon abhängen, in wie weit die Gastgeberinnen den Wirkungskreis von Anna Seidel einengen können, ganz auszuschalten ist sie sowieso nicht.

Dass die HSG nicht ganz chancenlos in die Partie vor voraussichtlich "voller Hütte" gehen wird, hat sie nicht nur in der angesprochenen Hinspielbegegnung sondern auch in den zahlreichen zurückliegenden Aufeinandertreffen unter Beweis gestellt.

 

Quelle: Dieter Meyer

HSG Pyrbaum Seligenporten  |  info@hsg-pyrbaum-seligenporten.de